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Dr. Rene Sondenheimer: Neuer Postdoc in theoretischen Teilchenphysik

Mittwoch, 20.03.2019

Im Rahmen eines zweijährigen von der DFG finanzierten Forschungsaufenthaltes wird René Sondenheimer an der Uni Graz die feldtheoretischen Aspekte und mathematischen Grundlagen von Theorien mit einem Brout-Englert-Higgs Effekt untersuchen. Dabei liegt der besondere Fokus auf eichinvarianten Formulierungen des Teilchenspektrums solcher Theorien.

Die mathematischen Grundlagen im Rahmen des Standardmodells der Teilchenphysik wurden bereits Anfang der 80'er Jahre von Fröhlich, Morchio und Strocchi (FMS-Formalismus) ausgearbeitet. Auch wenn das Standardmodell die Wechselwirkungen zwischen den derzeit bekannten Elementarteilchen hervorragend beschreibt und insbesondere mit der Entdeckung des Higgs-Bosons unser derzeitiges Weltbild der elementarsten Bausteine unseres Universums erfolgreich bestätigt, hat es dennoch eine Reihe von Schwächen, die verschiedene erweiterte Theorien jenseits des Standardmodells zu beheben versuchen. Auch in einer Vielzahl solcher Theorien nimmt der Higgs-Mechanismus eine entscheidende Rolle ein. Eine verallgemeinerte Ausarbeitung des FMS-Formalismus und die damit verbundenen Implikationen für das Teilchenspektrum auf solche Standardmodell-Erweiterungen ist allerdings noch kaum erforscht. Dies wird in Kollaboration mit Univ.-Prof. Axel Maas erfolgen, dessen Arbeitsgruppe weltweit führend im Bereich von Gittersimulationen solcher Teilchenspektren ist. Neben der Verallgemeinerung des FMS-Formalismus wird Dr. Sondenheimer die Gittersimulationen komplementär durch analytische Rechnungen untermauern und erweitern.

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