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Herausragende Forscherin

Forschen

Von der Sonne angezogen: Julia Thalmann untersucht das Magnetfeld des Fixsterns. Foto: Uni Graz/Eklaude

Astrophysikerin Julia Thalmann bekommt Arne-Richter-Award der European Geosciences Union

Das Magnetfeld der Sonne hat Julia Thalmann angezogen. Die 36-jährige Physikerin der Universität Graz widmet sich seit ihrer Dissertation diesem aktuell äußerst bedeutsamen Forschungsbereich. In ihrem soeben abgeschlossenen, vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt analysierte sie die Eigenschaften und Charakteristiken des Magnetfeldes, die mit Sonnenausbrüchen – sogenannten Flares – in Verbindung stehen. Solche haben mitunter gravierende Auswirkungen auf die Erde, weil sie unter anderem die Funktion zahlreicher Satelliten beeinträchtigen. Thalmanns Arbeiten haben internationales Interesse geweckt, da sie wesentlich zum besseren Verständnis der Konsequenzen von Flare-bedingten Schwankungen im solaren Magnetfeld beitragen. Aus diesem Grund erhält Thalmann heute den Arne-Richter-Award für herausragende junge WissenschafterInnen, den die European Geosciences Union in ihrer Generalversammlung in Wien an insgesamt vier NachwuchsforscherInnen weltweit vergibt.

Julia Thalmann studierte an der Karl-Franzens-Universität Graz Physik mit Schwerpunkt Astrophysik und schloss das Diplomstudium 2006 mit Auszeichnung ab. Im Laufe eines mehr als sechsjährigen Forschungsaufenthalts am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen konnte sie sich mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit international etablieren. 2010 promovierte Thalmann magna cum laude an der Technischen Universität Braunschweig, seit 2013 ist sie wieder als Mitglied der von Astrid Veronig geleiteten Arbeitsgruppe Physik der Sonne und der Heliosphäre an der Uni Graz tätig. Im November 2016 wurde sie bereits mit dem internationalen Alexander-Chizhevsky-Preis für Space Weather and Space Climate ausgezeichnet.

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