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laufende Diplomarbeiten

Nutzung des Konzeptes von Schülervorstellungen in der Physik. Verwendete Begriffe im deutschsprachigen Raum und die damit auftretenden Schwierigkeiten für die physikdidaktische Lehre und Forschung 

Bauer Kristina

Betreuerin: Haagen-Schützenhöfer Claudia

Bereits seit den 1980er Jahren beschäftigt sich die Physikdidaktikforschung mit Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern, die diese aus dem Alltag oder dem vorangegangenen Unterricht mitbringen. Es ist dabei unumstritten, dass der Unterricht – vor allem im Unterrichtsfach Physik – die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern berücksichtigen sollte. Der Begriff Schülervorstellung ist jedoch nicht vollständig geklärt, sodass teilweise unterschiedliche bzw. unzureichende Definitionen existieren. Der Begriff Schülervorstellung wird immer wieder mit unterschiedlichen Termini in Verbindung gebracht, wie beispielsweise Alltagskonzepte, Alltagsvorstellungen, etc. Zudem führt der Begriff der Schülervorstellungen auch in der fachdidaktischen Lehre zu verschiedenen und teilweise ungewollten Vorstellungen der Studierenden.

Ziel der Diplomarbeit ist eine umfassende Literaturrecherche und Klärung der am häufigsten verwendeten Termini zum Begriff Schülervorstellungen. Zu diesem Zweck wird die Zeitschrift der Didaktik für Naturwissenschaften (ZfdN) auf derartige Begriffe durchsucht und eine Inhaltsanalyse durchgeführt. Darüber hinaus wird analysiert, welche dieser vorkommenden Begriffe im Zusammenhang mit einer Definition von Schülervorstellungen am häufigsten im deutschsprachigen Raum verwendet werden. Dies soll einen Einblick in die Verwendung des Begriffs Schülervorstellungen in der Forschung geben und zu einer Begriffsklärung beitragen.

Die dunkle Seite des Mondes beleuchten - Evaluation und Weiterentwicklung von Unterrichtsmaterialien zu Mondphasen und Sonnen- und Mondfinsternis in der Sekundarstufe I

Byma-Tschmelak Michael

Betreuerin: Haagen-Schützenhöfer Claudia

Betrachtet man die kultur- und naturwissenschaftshistorische Bedeutung des Mondes im Laufe der gesamten Menschheitsgeschichte, müsste dieser Thematik im Unterricht viel größere Aufmerksamkeit zu Teil werden, als es üblicherweise der Fall ist. Häufig werden dabei für Lernende schwer verständliche oder teilweise sogar fachlich unzulängliche Darstellungsformen verwendet, die viele fachdidaktische Erkenntnisse unberücksichtigt lassen.

Im Zuge dieser Arbeit werden bestehende Unterrichtsmaterialien zu den Themen Mondphasen, Mondfinsternis und Sonnenfinsternis im Rahmen der Optik für die Sekundarstufe I weiterentwickelt und an Schülerinnen und Schülern der 7. Schulstufe in unterschiedlichen Schultypen erprobt. Diese schülerzentrierten Materialien sind Bestandteil des Frankfurt-Graz-Optiklehrgangs, der am AECC Physik der Universität Wien und am FDZ Physik der Universität Graz im Hinblick auf aktuelle fachdidaktische Forschung entwickelt wurde. Da davon ausgegangen wird, dass alle Schülerinnen und Schüler bereits Vorerfahrungen zum Erscheinungsbild des Mondes gesammelt haben, wird dabei besonderes Augenmerk auf die Auseinandersetzung mit Schülervorstellungen gelegt, um diese möglichst umfangreich berücksichtigen zu können. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf vielfältigen Darstellungsformen, um das Zustandekommen der zu vermittelnden Phänomene möglichst anschaulich zu machen. Am Ende soll dadurch eine weitere empirische Fundierung des vorliegenden Optiklehrgangs mit überarbeiteten Teilbereichen erfolgen und somit ein Beitrag zur besseren Vermittlung optischer Phänomene im Physikunterricht geleistet werden.

Das Thema Klimawandel im Physikunterricht in Österreich - Eine Analyse der Lehrpläne der Sekundarstufe I und II sowie ausgewählter Physikbücher

Kozeschnik Markus

Betreuerin: Haagen-Schützenhöfer Claudia, Thomas Schubatzky

Der Klimawandel und seine Auswirkungen gewinnen in allen Bereichen unseres Lebens immer mehr an Bedeutung. Dies spiegelt sich auch im Google-Jahresrückblick für das Jahr 2019 wieder, wo in der internationalen Top-10 Chronik, die Suchbegriffe „Greta Thunberg“ und der „Amazonas“ vertreten sind (Trends, 2019). Um die Jugendlichen von heute, die die EntscheidungsträgerInnen von morgen sind, tiefgehender für die Herausforderungen des Klimawandels zu sensibilisieren, wird es wichtig sein das teilweise bereits vorhandene emotionale Engagement um eine solide Wissensbasis zu diesem Thema zu erweitern. Ziel dieser Diplomarbeit ist es zu untersuchen, welche Bedeutung das Thema Klimawandel im Physikunterricht einnimmt. Dazu wird zunächst eine Lehrplananalyse des Sekundarstufe I Lehrplans (AHS & NMS) (BMBWF, 2020) gemacht. Es soll ermittelt werden, in welchen Teilen des Lehrplans der Sek I (AHS & NMS),  in welchen Unterrichtsgegenständen und in welchen dazugehörigen Schulstufen das Thema Klimawandel  bzw. mit dem Klimawandel in Verbindung stehende Begriffe im Lehrplan der Sek I (AHS & NMS) enthalten sind. Darauf aufbauend wird eine Schulbuchanalyse durchgeführt, welche Aufschluss darüber bringen soll, inwieweit das Thema Klimawandel in Schulbüchern umgesetzt wird. Abschließend soll, anhand von Interviews mit Lehrkräften, deren im Unterricht eingesetzte klimawandelrelevante Inhalt ermittelt und mit den Erkenntnissen aus der Lehrplananalyse sowie der Schulbuchanalyse verglichen werden, um daraus wiederrum Rückschlüsse abzuleiten.

Aktuelle Publikationen

Haagen-Schützenhöfer, Hopf: Design-based research as a model for systematic curriculum development: The example of a curriculum for introductory optics, In: Physical Review Physics Education Research. Vol. 16, Nr. 2. 2020

Schubatzky: Das Amalgam Anfangs-Elektrizitätslehreunterricht, In: Logos Verlag, Berlin. 2020

Schubatzky, Pichler, Haagen-Schützenhöfer: (Weiter-)Entwicklung eines Klimawandel-Testinstruments, In: PhyDid B. 2020. 211-217

Schubatzky, Bock, Haagen-Schützenhöfer: Physics pre-service teachers’ approaches to scientific investigations by data exploration, In: Eurasia Journal of Mathematics, Science and Technology Education. 16,11. 2020. 1-18

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