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Der Begriff der Schülervorstellung

Der Begriff der Schülervorstellung ist aus der physikfachdidaktischen Forschung nicht mehr wegzudenken. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker mit diesem Begriff auseinander. Dabei wurden zahlreiche Schülervorstellungen detektiert und dokumentiert. In der deutschsprachigen Literatur finden sich bzgl. des Begriffs der Schülervorstellung unterschiedliche Beschreibungsansätze (siehe bspw. Heran-Dörr 2012; Wodzinski 1996, 2006; Niedderer und Schecker 1992), wobei jedoch die stringente Definition ausbleibt. Die Wichtigkeit des Begriffs in der Forschung und dadurch auch in der fachdidaktischen Lehre ist nach wie vor unbestritten. Betrachtet man Vorstellungen von Physik-Lehramtsstudierenden zu Schülervorstellungen so zeigt sich bei den Studierenden ein teilweise unerwünschtes bzw. sehr unvollständiges Bild von Schülervorstellungen (Krumphals 2017; Renner 2018; Plotz, Krumphals, Haagen 2019). Daher scheint es auf der Ebene der Lehre nötig zu sein, das Konzept der Schülervorstellungen greifbar und verbalisierbar machen zu können. Daraus ergeben sich nun spannende Forschungsfragen: Hat sich in der deutschsprachigen Community bereits ein anschlussfähiges Grundkonzept zum Begriff der Schülervorstellungen etabliert? Wenn ja, wie lautet dieses Konzept. Und wenn nein, besteht aus Sicht der Community überhaupt die Notwendigkeit für ein derartiges Grundkonzept? Um diesen Fragen nachzugehen wird derzeit eine Delphi-Studie durchgeführt. Einladungen zur Teilnahme an der Delphi-Studie wurden an alle ProfessorInnen und Post-Docs deutschsprachiger Physikdidaktik-Forschungsgruppen ausgesendet. Das Ziel der Studie ist es am Ende einen gemeinsamen Kern bzw. eine gemeinsame Definition (sofern diese existiert) zum Begriff der Schülervorstellung zu formulieren.

Projektteam: Dr. Ingrid Krumphals (Universität Graz), Dr. Thomas Plotz (Universität Wien), Univ.-Prof. Dr. Claudia Haagen-Schützenhöfer (Universität Graz)

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