Beginn des Seitenbereichs: Unternavigation:

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Forschen

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Kontinuumsquantenfeldtheorie (R. Alkofer, A.Maas)

Die Korrelationsfunktionen zwischen den Elementarteilchen werden mittels funktionaler Methoden untersucht. Diese führen auf Systeme von Integral-, Differential- und Integro-Differential-Gleichungen, die dann numerisch gelöst werden. Diese Korrelationsfunktionen dienen dann als Ausgangspunkt, um etwa das Infrarotverhalten der Quantenchromodynamik und das damit verbundene Confinementproblem, also die Tatsache, dass keine freien Quarks in der Natur beobachtet werden, zu studieren. Bestimmte Korrelationsfunktionen dienen als Input für das QCD-Bindungszustandsproblem, dessen Lösung zu Hadronmassen und Vorhersagen für die elektroschwache Struktur von Hadronen führt. Schließlich werden mit Kontinuumsmethoden auch das Phasendiagramm der QCD und nichtstörungstheoretische Probleme für andere Quantenfeldtheorien (z.B. QED in starken Feldern) behandelt.

Gitterquantenfeldtheorie (Ch. Gattringer, L. Glozman, A. Maas)

Die Gruppe untersucht sowohl die Struktur und das Anregungsspektrum der Hadronen als auch das Phasendiagramm der starken Wechselwirkung bei hoher Dichte und Temperatur. Zur Untersuchung dieser Fragestellungen werden verschiedene Methoden verwendet: Diskretisierung der Theorie auf Raum-Zeit Gittern verbunden mit Simulationen auf Hochleistungscomputern; theoretische Modelle und phänomenologische Ansätze.

Wenigteilchenphysik (W. Schweiger)

Nachdem die QCD eine hoch nichtlineare Theorie ist, deren ab-initio Lösung an die Grenzen der bestehenden Computerkapazitäten stoßen kann, versucht man vor allem phänomenologische Fragestellungen im Rahmen von effektiven Theorien zu behandeln, die einige grundlegende Eigenschaften der QCD widerspiegeln, jedoch weniger Freiheitsgrade aufweisen. Dazu zählen etwa Konstituentenquarkmodelle, in deren Rahmen Hadronen als Bindungszustände von (einigen wenigen) Quarks und Antiquarks angesehen werden. Neben Hadronmassen und der elektroschwachen Struktur von Hadronen lassen sich mit solchen Modellen auch starke Hadronzerfälle beschreiben. Auch die Berechnung von exklusiven hadronischen Reaktionen mittels störungstheoretischer QCD, wie etwa Photo- und Elektroproduktion von Hadronen, oder Hadron-Hadron-Streuung, liefert zusätzlichen Aufschluss über die Struktur von Hadronen.

Kovariante Modellierung von Hadronen (A. Krassnigg)

Wir studieren Hadroneigenschaften und -reaktionen, von einem phänomenologischen und zugleich umfassend anwendbaren Gesichtspunkt aus, mit der Hilfe quantenfeldtheoretischer Methoden. Zentrale Werkzeuge sind dabei kovariante Bindungszustandsgleichungen zur Beschreibung der Meson- und Baryonzustände, die mit der Dyson-Schwinger-Gleichung für Quarks in der Quantenchromodynamik gekoppelt sind. Damit ein möglichst umfangreiches Gebiet von Phänomenen untersucht werden kann, ohne die Vorteile eines kovarianten Formalismus, der noch dazu mit der fundamentalen Theorie von Quarks und Gluonen verbunden ist, zu verlieren, verwenden wir in unseren Rechnungen eine effektive Modellwechselwirkung.

Higgsphysik (A. Maas, R. Alkofer)

Die Entdeckung des Higgsteilchens im Jahre 2012 hat das Standardmodell der Teilchenphysik komplettiert, ohne jedoch alle offene Fragen der Teilchenphysik zu beantworten. Wir untersuchen die Eigenschaften des Higgssektors des Standardmodells sowie moeglicher Erweiterungen des Standardmodells, welche den Higgssektor ersetzen und/oder erweitern. Wir legen dabei besonderen Wert auf theoretische Konsistenz im Rahmen einer nichtstoerungstheoretischen Beschreibung. Dazu verwenden wir eine Kombination von numerischen Simulationsmethoden der Gitterquantenfeldtheorie sowie Kontinuumsmethoden.

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.