Mag. Manuela Hirschmugl
Wandel von Landnutzung und Vegetation in den Alpen

Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz

Anhand von ausgewählten Beispielen wird im Vortrag demonstriert, wie mit Hilfe der Fernerkundung Veränderungsprozesse in den Alpen beobachtet und analysiert werden können.

Im Bereich des Schutzwaldmonitorings steht die Funktion des Waldes als Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen, Muren und Steinschlag im Vordergrund. Allerdings ist die Schutzwirkung vieler Wälder durch deren schlechten Zustand oder durch mangelhafte Waldverjüngung bedroht. Flächendeckende Informationen über den Waldzustand bilden eine wichtige Grundlage für die Planung der Bewirtschaftung von Schutzwäldern. In schwer zugänglichen Gebirgsregionen werden Satellitenaufnahmen ausgewertet, die Auskunft über die auftretenden Baumarten, das Waldalter und die Dichte des Waldes geben.

Einen Schwerpunkt im Bereich des Monitorings von Landschaftsveränderungen in den Alpen stellt die Almwirtschaft dar. Ein Beispiel aus den Hohen Tauern in Kärnten zeigt derartige Entwicklung von 1880 bis 2003 gekennzeichnet durch die Verschiebung der Waldgrenze. Die Dokumentation erfolgte unter Verwendung verschiedener Datenquellen (topographische Karten, Luftbilder, Satellitenbilder). Weiters werden aktuelle Methoden zur automatisierten Ableitung der aktuellen Waldgrenze aus sehr hochauflösenden Satellitenbildern vorgestellt.

 

PDF-Datei der Präsentation (19,1 MB)

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