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Den Geheimnissen der Sonne auf der Spur

Forschen

Die Teilnehmer der Beobachtungskampagne auf Teneriffa: Jose Ivan Campos Rozo und Stefan Hofmeister, beide PhD-Studenten an der Uni Graz, Kampagnen-Leiter Dominik Utz, Peter Gömöry vom Astronomical Institute of the Slovak Academy of Sciences und Otmar Kühner von der Uni Graz (v.l.). Zum Team gehören auch Horst Balthasar und Christoph Kuckein vom Astronomischen Institut Potsdam sowie Norbert Magyar vom Centre for Mathematical Plasma Astrophyiscs an der Katholischen Universität Leuven. Fotos: Utz/Uni Graz

Gregor ist das größte europäische Sonnenteleskop.

Grazer Astrophysiker leitet Beobachtungskampagne eines hochkarätigen internationalen ForscherInnen-Teams auf Teneriffa

Unter der Leitung von Dr. Dominik Utz, Astrophysiker der Uni Graz, beobachtet ein internationales ForscherInnen-Team derzeit in Teneriffa mit dem größten europäischen Sonnenteleskop die Vorgänge auf dem heißen Stern. Zum ersten Mal beteiligen sich an diesem vom österreichischen Wissenschaftsfond FWF co-finanzierten Forschungsprojekt auch das amerikanische Weltraumteleskop IRIS sowie die japanische Weltraummission Hinode.

Etwa zwei Wochen lang wird auf Teneriffa mit dem 1.5-Meter-Gregor-Teleskop die Dynamik kleinskaliger Magnetfelder mit einem Durchmesser von rund 200 bis 400 Kilometern – also in der Größenordnung der Schweiz – untersucht. „Diese Dynamik verursacht eine vielfältige Reaktion in den höheren Atmosphärenschichten der Sonne“, erklärt Utz. Die Unterstützung der Satelliten der NASA und der japanischen Weltraumagentur JAXA ermögliche es, die Sonne in Wellenlängen zu beobachten, die von der Erde aus – zum Glück – nicht zugänglich seien, wie etwa Röntgenstrahlung oder Ultraviolettstrahlung. Diese Wellenlängen entstehen in den äußeren und bis zu Millionen Grad Celsius heißen Schichten der Sonnenatmosphäre, der Korona.

Die aktuelle Beobachtungskampagne soll dazu beitragen, den letzten Geheimnissen der Sonne auf die Spur zu kommen, wie zum Beispiel den Massentransportvorgängen in der solaren Atmosphäre, der Heizung der äußeren Schichten, aber auch etwaigen Strahlungsveränderungen. Letztere werden für den Klimawandel mit verantwortlich gemacht und beeinflussen auch sehr stark die Bedingungen im erdnahen Weltraum, die für Satellitenbetreiber und bemannte Weltraummissionen von Bedeutung sind. „Das vom Institut für Physik der Karl-Franzens Universität Graz aus koordinierte, international hochkarätig besetzte Forschungsprojekt wird zum besseren Verständnis dieser physikalischen Vorgänge auf der Sonne beitragen“, so Utz.

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