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Der verfinsterte Vollmond ist am 27. Juli besonders lang als blutrote Scheibe zu sehen. Foto: Pixabay

Blutmond und Mars rücken sich am 27. Juli imposant ins Sternenbild

Am 27. Juli kann man in Graz die längste totale Mondfinsternis in diesem Jahrhundert beobachten – die totale Verfinsterung wird über 100 Minuten lang andauern. Wenn der Mond um 20.30 Uhr aufgeht, wird er schon zu acht Prozent verfinstert sein. Von 21.30 bis 23.14 Uhr befindet sich der Trabant gänzlich im Schatten der Erde und ist als blutrote Scheibe zu sehen. Ab 00.19 Uhr strahlt er wieder voll.
„Die Umlaufbahn des Mondes um unseren Planeten ist elliptisch, daher bewegt er sich scheinbar langsamer, je weiter er von der Erde entfernt ist“, nennt Astrophysiker Arnold Hanslmeier den Grund für die außergewöhnlich lange Verfinsterung. Was das seltene Phänomen für begeisterte SternenguckerInnen noch interessanter macht: In derselben Nacht steht der Mars in erdnaher Opposition. „Das heißt, er steht der Sonne gegenüber und geht genau dann auf, wenn sie untergeht. Außerdem ist er ‚nur‘ 56 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt, was lediglich alle 15 Jahre vorkommt“, beschreibt Hanslmeier. Dadurch ist der Mars auch für LaiInnen deutlich als hell-rötlicher Stern unter dem verfinsterten Mond zu beobachten.
Nachtschwärmer und Hobby-Astronominnen können am 27. Juli von 20 bis 24 Uhr ans Observatorium Lustbühel kommen und dort unter fachkundiger Anleitung die Himmelsphänomene verfolgen.

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