„Die Stadtterrasse verbindet das Universitätsgebäude mit der Stadt. Der öffentlich zugängliche Bereich wird künftig Studierende, Wissenschaftler:innen und Bevölkerung einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen“, betonen die Rektoren Peter Riedler (Uni Graz) und Horst Bischof (TU Graz).
Christine Dornaus, Geschäftsführerin der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG): „Fortschritte in der naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre sind entscheidend, um den großen Herausforderungen unserer Zeit entgegenzutreten. Das Graz Center of Physics wird die Physik-Institute von Universität Graz und TU Graz räumlich zusammenbringen und damit stärken. Der neue, gemeinsame Standort wird dabei auch baulich internationale Standards setzen und Räume für die besten Köpfe zur Verfügung stellen. Mit zwei Freitreppen an beiden Seiten des Gebäudes bitten wir auch die Nachbarschaft auf die Stadtterrasse mit Schlossbergblick."
Parkähnliche Begrünung
Die nach der Eröffnung 2030 öffentlich zugängliche Stadtterrasse wird mit parkähnlicher Begrünung, Bäumen und Sträuchern einen besonderen Aufenthaltsort schaffen. Zwei Freitreppen an beiden Seiten des Gebäudes unterstreichen ihren offenen Charakter. Von der Terrasse wird sich künftig auch ein Blick auf den Grazer Schlossberg bieten.
Als symbolisches Zeichen für die künftige Begrünung übergab die Bundesimmobiliengesellschaft BIG), die das GCP als Bauherr und Eigentümer errichtet, den Rektoren der Universität Graz und der TU Graz ein Bäumchen, das später auf der Stadtterrasse gepflanzt werden soll.
Zahlen & Fakten
2030 ist die feierliche Eröffnung des „Graz Center of Physics“ geplant. Es wird auf einer Bruttogeschoßfläche von 50.000 m² Platz für rund 1.700 Studierende und etwa 600 Mitarbeiter:innen bieten. Geplant sind moderne Labors, Werkstätten und großzügige Lehrflächen. In der Attemsgasse, Goethestraße und Harrachgasse wird das Center von klimaresilienten Bäumen umsäumt. Das Gebäude wird mit einem ÖGNI-Gütesiegel für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet: Besonders innovativ ist die Nutzung von Erdwärme zur Beheizung und Kühlung des Gebäudes; 168 Erdsonden reichen bis zu 150 Meter tief in den Boden.
Ein paar Eindrücke vom Stadtterassenfest