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Freitag, 03.07.2020

Förderung durch die Stadt Graz

Die Teilchen und Felder des Standardmodells der Elementarteilchenphysik ©CERN

Die Teilchen und Felder des Standardmodells der Elementarteilchenphysik (Bild: STMD/CERN)

DissertantInnen in der Teilchenphysik werden durch die Stadt Graz gefördert

Die Stadt Graz fördert die internationale wissenschaftliche Vernetzung der DissertantInnen im Konsortium "Hadronen im Vakuum, in Kernen und Sternen" der Doctoral Academy Graz.

Die strukturierte DissertantInnenausbildung in der Arbeitsgruppe Theoretische Elementarteilchenphysik hat eine lange Tradition. Insbesondere war es dieser Gruppe durch die vielfältige und großzügige Förderung seitens des Forschungsfonds FWF und des Landes Steiermark  in den beiden letzten Jahrzehnten möglich, den jungen KollegInnen einen intensiven Austausch mit international führenden PhysikerInnen sowohl zum jeweiligen Thema des Promotionsprojekt wie auch zu den neuesten und faszinierensden Entwicklungen in der Elementarteilchen-, der Astroteilchen-, der Astro- und der Gravitationsphysik zu ermöglichen. Schon bereits im Rahmen der Promotion einen Forschungsbesuch an einem international führenden Institut durchführen zu können, war für die AbsolventInnen des Doktoratskollegs "Hadronen im Vakuum, in Kernen und Sternen" eine für ihr weiteres Leben prägende Erfahrung. Der Besuch von internationalen Konferenzen und Workshops ermöglichte es den jungen WissenschaftlerInnen, sich sowohl Kenntnisse wie auch ein Verständnis der jeweils neuesten Ergebnisse ihres Forschungsthemas anzueignen. Ein weiteres wesentliches Element des intensiven Austauschs mit international führenden PhysikerInnen ist durch das Gästeprogramm des Konsortiums gegeben. Viele der "Stars'' der Elementarteilchenphysik, darunter auch Nobelpreisträger, kamen zum wissenschaftlichen Vortrag im Rahmen von Graduiertentagen oder Workshops nach Graz.

Diese überaus positive Tradition kann im nächsten akademischen Jahr aufgrund einer großzügigen Förderung durch die Stadt Graz im bisher gewohntem Umfang fortgeführt werden. Die zur Verfügung gestellte Summe wird mehreren DissertantInnen den Besuch einer internationalen Konferenz ermöglichen und die Kosten der Besuche von zehn international außerordentlich renommierten PhysikerInnen decken. Die ersten drei dieser Gäste werden bereits bei Graduiertentage, die vom 20. bis 22. Oktober stattfinden werden, zum Thema "Stark-wechselwirkende Materie bei extremen Dichten und Temperaturen" vortragen.

 

Erstellt von Reinhard Alkofer

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