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Montag, 13.05.2024

Neue Strategie

CMS event - Bild: CERN ©CERN
©CERN

CMS event - Bild: CERN

Simon Plätzer von der Uni Graz leitet die Aufgabe, neue Synergien aus den vielfältigen Aktivitäten in der theoretischen und experimentellen Teilchenphysik herauszuarbeiten. Bild: Plätzer ©Plätzer privat
©Plätzer privat

Simon Plätzer von der Uni Graz leitet die Aufgabe, neue Synergien aus den vielfältigen Aktivitäten in der theoretischen und experimentellen Teilchenphysik herauszuarbeiten. Bild: Plätzer

Uni Graz koordiniert Strategiefindung der Teilchenphysik in Österreich für die Zukunft in Europa

Das Forschungszentrum CERN ist der europäische Hub für Forschung in der Teilchenphysik und ein zentraler Kontaktpunkt für alle Institutionen, die daran arbeiten, die kleinsten Bestandteile unserer Materie und deren Wechselwirkungen zu verstehen. Alle fünf bis sieben Jahre erneuert CERN seine Strategie, die dabei natürlich eng abgestimmt und eingebettet mit den Aktivitäten und strategischen Planungen der Forschungsgemeinschaften in den einzelnen Europäischen Ländern stattfindet. Meist bietet dieser Strategieprozess, das sogenannte “European Strategy for Particle Physics Update (EPPSU)” damit auch eine einmalige Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Forschung in Teilchenphysik im weitesten Sinne, und damit eng verbundenen Disziplinen in den einzelnen Ländern vorzunehmen und Aktivitäten und Anknüpfungspunkte zu koordinieren.

Für den Strategieprozess 2025/2026 leitet Simon Plätzer von der Uni Graz, unterstützt von Forschern des Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY), in Österreich die spannende Aufgabe, die vielfältigen Aktivitäten in der theoretischen und experimentellen Teilchenphysik zu vernetzen, neue Synergien herauszuarbeiten, und eine “Abschlusserklärung” zu erarbeiten, die in den europäischen Strategieprozess einfließt.

Gerade im Zusammenhang mit weitreichenden Entscheidungen über neue Großexperimente, bei gleichzeitigem und signifikanten Engagement der österreichischen Forscher an verschiedensten Experimenten und Theorie-Initiativen ist hierbei ein umfassendes Bild notwendig. Die Phänomenologie, die Theorie und Experiment in Kontakt bringt und deren Rahmen Forschende der Uni Graz schon seit langem intensiv mit CERN kooperieren, spielt dabei eine wichtige Rolle um die Entwicklung, Chancen und Risiken eines neuen zirkulären Colliders (FCC) am CERN zu bewerten. Die Teilchenphysik-Gruppe unterstützt eine Machbarkeitsstudie zum FCC schon seit einiger Zeit. Ebenso sind junge und erfahrene Forscher aus Graz Repräsentanten im Europäischen Komitee für zukünftige Beschleuniger ECFA, und können ihre internationale Vernetzung hier optimal nutzen. Österreichweit wird eine erster Entwurf zum Strategieprozess im Juni bei einer Konferenz in Wien diskutiert. Ein endgültiges Dokument wird dann im März 2025 vorliegen und CERN wird wegweisende Entscheidungen dann in der ersten Hälfte 2026 treffen.

Erstellt von Simon Plätzer

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