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Donnerstag, 04.09.2014

Zwischen Himmel und Erde

Prof. Helmut O. Rucker eröffnete am 4. September 2014 Graz in Space

Prof. Helmut O. Rucker eröffnete am 4. September 2014 Graz in Space

Erforschung des Weltraums: Summer University Graz in Space eröffnet

In der letzten Sommerferienwoche macht die „Weltraumhauptstadt“ Graz ihrem Beinamen alle Ehre: Im Rahmen der Summer University Graz in Space tauchen mehr als 70 weltraumbegeisterte Personen am 4. und 5. September 2014 in die Tiefen des Universums ein und informieren sich aus erster Hand über aktuelle Weltraumthemen.

ESA-Raumsonde Rosetta

Im Mittelpunkt der Summer University Graz in Space 2014 stehen die europäische Kometenmission Rosetta, das turbulente Weltraumwetter und mögliches Leben auf Exoplaneten.
„Erst kürzlich hat die ESA-Raumsonde Rosetta – mit Grazer Instrumenten an Bord – ihr Ziel erreicht und wird im November erstmals auf einem Kometen landen. Die Abendveranstaltung des ersten Tages steht ganz im Zeichen dieses historischen Moments“, erklärt Helmut O. Rucker, Obmann der Kommission für Astronomie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Leiter der Summer University.

Premiere

Auch Graz in Space selbst kann mit einer Premiere aufwarten: Erstmals wird es einen weltraumrechtlichen Vortrag geben, in dem die „Regeln zwischen Himmel und Erde“ erläutert werden. Darüber hinaus wird bei der diesjährigen Veranstaltung eine Führung durch die Sammlung historischer Messinstrumente angeboten.

Weltraumthemen in allgemein verständlicher Weise

Die Summer University Graz in Space wendet sich in erster Linie an Studierende der Naturwissenschaften, SchülerInnen der AHS–Oberstufe und BHS, Lehrerende und alle am Weltraum Interessierten. Ziel ist es, aktuelle Weltraumthemen in allgemein verständlicher Weise zu präsentieren. Geboten werden insgesamt 25 Vorträge, der Großteil davon wird vom ÖAW-Institut für Weltraumforschung gehalten, aber auch die Universität und TU Graz, FH Joanneum und Joanneum Research kommen zu Wort. „Besonders freut es mich, dass wir auch eine Vertreterin aus Wien an Bord haben: Michaela Gitsch von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die mit der Agentur für Luft- und Raumfahrt die Schnittstelle zwischen österreichischen und internationalen Forschungsinitiativen bildet“, so Rucker.

Veranstaltungsort ist das Institut für Physik der Uni Graz. Mitveranstalter sind das Institut für Weltraumforschung und die Kommission für Astronomie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Erstellt von Alexandra Scherr & Andreas Schweiger

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